Home / Kontakt
Aktuelles / Termine
Aktive
Atemschutzgruppe
Übungen / Lehrgänge
Fotos Wildflecken 09
Jugendfeuerwehr
Leistungsmarsch
Feuerwehrhausneubau
Einsätze
Jüngste Ereignisse
Rauchmelder
Gästebuch
We need you
Links+Wissenswertes
Presse / Notruf

Wildflecken 2009

Der Realität ganz nahe

 

Vom 21 - 23. August 2009 nahmen 6 Kameraden der FF Kösten an einem Feuerwehreinsatztraining auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Wildflecken teil. Bereits am 20.08.2009 erfolgte die gemeinsame Anreise mit den Kameraden aus Lichtenfels, Buch am Forst sowie Ebensfeld. Vor Ort wartete bereits die FF Wallenstadt.  Am Freitag wurde gegen 6:45 Uhr mit dem Frühstück begonnen und direkt im Anschluss mit dem Trainings- und Einsatzbetrieb. Die FF Kösten mit Ihrem TSF wurde dem Löschzug 51 zugeteilt. Dieser bestand aus einem HLF der FF Rothwind/Fassoldshof, einem LF der FF Zapfendorf sowie einem MZF der FF Ahorn. Die Kameradschaft innerhalb dieses Zuges wurde von Anfang an sehr groß geschrieben. Hier gilt gleich schon ein Dank an den Zug 51 für die hervorragende gemeinsame Zeit sowie Zusammenarbeit. Auch die Bedenken, dass unser TSF nur für den Aufbau von Wasserleitungen benötigt wird, wurde gleich beim 1. Einsatz zerschlagen.

Hier wurde unser Zug zur Unterstützung eines weiteren angefordert. Einsatzobjekt war ein in die Länge gezogener 3-stöckiger Wohnkomplex. Von der FF Kösten wurden nun 2 Trupps unter schwerem Atemschutz zur Personenrettung sowie als Sicherungstrupp bereitgestellt. Das gesamte Vorgehen wurde vom Ausbildungspersonal überwacht. Am Ende eines jeden Einsatzszenarios wurde jeweils eine kurze Abschlußbesprechung abgehalten, um auf etwaige Verbesserungsmöglichkeiten im Vorgehen hinzuweisen.

 

Im Verlauf dieser Veranstaltung wurden von unserem Zug weitere Einsätze absolviert:

 

  • Gasaustritt im Wohnhaus, Bewusstlose Person im Schacht
  • Eingeklemmte Person unter Kettenfahrzeug
  • Benzinaustritt aus Auto, Person wird vermisst
  • Kellerbrand im Wohnhaus

Bei allen Einsätzen (ausser Kettenfahrzeug) war unsere Wehr mit schwerem Atemschutz eingesetzt. Auch die Einsatzleitung (Zugführung) wurde bei einem Szenario von unserer Wehr übernommen.

 

Ein besonderes Highlight war die Freitags-Nachtübung um 23:00 Uhr. Als Einsatzmeldung über Funk kam der Hinweis:

 

"Brennendes KFZ, Benzin läuft in Kanalisation"

 

Aufgrund dieser Meldung rückte ein TSF-W vom Zug 50 aus. Während den Löscharbeiten gingen jedoch wietere Fahrzeuge in Flammen auf. Daraufhin wurde der komplette Zug 50/51 nachalarmiert. Wenig später ereigneten sich im angrenzenden Wohnhaus aufgrund des in die Kanalisation eingelaufenen Benzines mehrere Explosionen, wobei nun der gesamte Häuserkomplex in Flammen stand. Nun wurde für alle bereitstehenden Züge Großalarm ausgelöst. Insgesamt arbeiteten bei dieser Übung ca. 236 Feuerwehrleute Hand in Hand zusammen. Gegen 01:00 Uhr konnte jedoch auch dieser Einsatz mit Erfolg beendet werden.

 

Um die gesamten Einsätze so realistisch wie möglich zu gestalten, war während der gesamten Veranstaltung eine eigene Pyro-Gruppe des THW´s vor Ort. Diese sorgte für die nötigen Explosionen, Effekte sowie Brand- und Rauchentwicklungen. Auch Stuntmänner (aus der Serie Cobra 11) waren für die Nachtübung vor Ort, um das ganze Geschehen nochmals extremst zu dramatisieren. Diese rennten beispielsweise mit brennenden Klamotten den eintreffenden Feuerwehren entgegen, um deren Reaktion und weiteres Vorgehen zu testen.

 

Zwischen den einzelnen Einsätzen wurde die Zeit für theoretische sowie praktische Ausbildung genutzt. Hierzu zählte z.B. eine Hohlstrahlrohrausbildung, Richtiger Einsatz eines Überdruckbelüfters und der sogenannte "Leiterhebel". hier wurde gelehrt, wie eine verletzte Person mittels Trage und Steckleiterteile sicher aus dem 1. bzw. 2. Obergeschoss ohne Einsatz einer Drehleiter gerettet werden kann.

 

Letztenendes kann über diese Veranstaltung nur positives berichet werden !!! Gerade im Bereich schwerer Atemschutz konnten wir noch sehr viel Neues und nützliches erfahren. Aber auch das sonstige Vorgehen im Einsatzfall sowie die Koordination mehrerer Löschfahrzeuge war eine sehr lehrreiche Erfahrung. Die Kameradschaft wurde sehr hoch gehalten und auch die Zusammenarbeit mit den größeren Wehren war überaus vorbildlich.

Großer Dank gilt nochmals dem Orga-Team mit Markus Führer an der Spitze mit der Bitte, diese Veranstaltung so bald wie möglich zu wiederholen.

Insgesamt nahmen an dieser Veranstaltung ca. 240 Wehrmänner von 28 Feuerwehren aus den Landkreisen Bamberg, Forchheim, Coburg, Kronach, Kulmbach, Bayreuth sowie Lichtenfels mit teil.

 

Ein paar Bilder seht ihr auf der folgenden Seite

 

Pressevorbericht                    OT 28.08.2009              OT 03.09.2009         Coburger Tageblatt 02.09.2009

 

Bericht der FF Lichtenfels      Bericht der FF Ahorn     Bericht der FF Buch a. Forst

 


 

Maschinistentraining 2009

 

Die Kreisbrandinspetion Lichtenfels veranstaltete am 25.07.2009 erstmals auf dem Gelände vor der Stadthalle Lichtenfels ein Training für Fahrer von Feuerwehreinsatzfahrzeugen.

 

Ziel dieses Trainins war es, den Fahrzeugführern einige Übungen absolvieren zu lassen, welche in der eigenen Feuerwehr geübt und weitergegeben werden können, um das Feuerwehreinsatzfahrzeug besser beherrschen zu können.

 

"Sicherheit vor Schnelligkeit" sollte das Motto jedes Fahrzeugführers eines Einsatzfahrzeuges sein. Neben dem feuerwehrtechnischen Gerät transportiert der Maschinist auch die wertvollste Fracht...... seine Feuerwehrkameraden !!! Das Wichtigste bei Übungen und Einsätzen ist, dass alle Feuerwehrdienstleistenden unbeschadet von diesen wieder zurückkehren. Welche Verantwortung hier dem Maschinisten auf den Schultern liegt, sollte jeder Feuerwehrkamerad wissen. Wichtig für diese verantwortungsvolle Tätigkeit ist neben dem Bertrauen der Mannschaft auch eine hervorragende Aus- und Fortbildung. Deshalb bot die Kreisbrandinspektion Lichtenfels dieses Maschinistentraining als Fortbildungsveranstaltung an.

 

Zu dieser Forbildung gehörte auch eine Schulung der Polizeiinspektion Lichtenfels zum Thema: "Sonder- und Wegerecht bei Einsatzfahrten" (nach §§ 35 & 38). Diese Forbildungsveranstaltung "Blaulichtbelehrung" sollte jeder Maschinist mindestens einmal im Jahr geschult bekommen.

 

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass diese Veranstaltung lehrreich und sinnvoll war und deshalb in den nächsten Jahren wiederholt werden sollte.

 

Folgende Übungsstationen wurden unter anderem für die Teilnehmer vorbereitet:

 

  • Einschätzen und befahren von Parcours mit verschiedenen Durchfahrtsbreiten, Fahren eines 90° Bogens
  • Slalomfahrt vorwärts und rückwärts
  • Seitliches Einparken in eine Parklücke
  • Rückseitiges Einfahren in eine Parklücke
  • Wenden auf engstem Raum
  • Testfragen für Fahrzeugführer
  • Befahren von mehrteiligen Schlauchbrücken

 

   

Vorbesprechung zu Beginn der Veranstaltung

 

Befahren mehrerer Schlauchbrücken

 

   

90° Kurve

 

90° Kurve

   

Blaulichtbelehrung

 

Blaulichtbelehrung

Letzte Aktualisierung:  |  29.11.2011 / Termine